Hauptsache 3 Punkte

Der Start in die Saison verläuft für die A-Jugend der SG noch sehr stockend. Beim Kreisligaabsteiger Bad Essen kam die Mannschaft nach einem 0:2 Halbzeitrückstand noch zu einem 4:2 Sieg. Spielerischer Glanz sieht allerdings anders aus.....

Nach dem kalten Schauer von oben setzte es nach fünf Spielminuten die nächste kalte Dusche. Die Gastgeber kamen nach einem Konter zur schnellen Führung. Mit diesen Kontern blieben die Bad Essener während der gesamten Spielzeit brandgefährlich. Die SG konnte eigentlich zu keinem Zeitpunkt überzeugen. Viel zu hastig wurden die Angriffe und der Spielaufbau vorgetragen. Eine Vielzahl von "unforced errors" war zu verzeichnen. Als man dem Ausgleich nahe war, erzielte der Gastgeber fast unmittelbar mit dem
Halbzeitpfiff den zweiten Treffer. Auch hier präsentierte sich die SG sehr zurückhaltend und unaufmerksam. Das schlechte Resultat der Essener aus der Vorwoche spukte viel zu deutlich in den Köpfen herum.
Nach der Halbzeitpause erzeugte die Mannschaft eindeutig mehr Druck und setzte dem kräftemäßig nachlassenden Gastgeber mehr zu. Dennoch fiel der Anschlußtreffer erst in der 70. Minute. Wie in der Vorwoche war es Tim Warner vorbehalten, den ersten Treffer mit einem Gewaltschuss zu erzielen. Im drei Minuten Takt trafen dann Samuel zum Ausgleich und Kapitän Nils "Bob" mit einem Doppelschlag zum Endstand. Glück hatte man noch kurz vor und nach dem Ausgleich als die Heimmannschaft zwei weitere vielversprechende Angriffe kläglich vergaben.

In dieser Woche hat die weiterhin dezimierte Mannschaft (Dennis Samoray und Maurice Pullwitt werden noch einige Wochen fehlen) gleich zwei Auftritte: Am Donnerstag (20.09. um 19 Uhr Kunstrasen) und am Sonntag (23.09. um 13 Uhr) geht es im Pokal und in der Meisterschaft gegen den Hunteburger SV.

Es spielten: Louis Spellmeyer - Piet Stollwerk, Jan Ochterbeck, Jannik Happeck, Alexander Striewski - Philipp Brüggemann, Nils Alemeyer, Samuel Schulte, Besnik Berisha - Tim Warner, Philipp Schipmann
eingewechselt wurden: Slaven Milos, Marcel Koller und Daniel Klausing