Deftige Heimpleite - 1:5 Klatsche gegen Kreisliga-Absteiger SuS Vehrte

Mit einer deutlichen Niederlage endete das Spitzenspiel der 1.Kreisklasse zwischen der Ersten aus Wissingen und Vehrte. Die Mannschaft kam überhaupt nicht in das Spiel und schon gar nicht in die Zweikämpfe. Der Sieg der Gäste war verdient und zeigte deutlich wo die momentanen Schwächen der Wissinger liegen....

In der ersten halben Stunde spielten nur die Vehrter. Die Erste gab fast schon kampflos jeden Angriff auf Höhe der Mittellinie ab. Immer wieder kamen die Gäste gefährlich in den Strafraum. So bedurfte es schon etwas Glück, das es nur 0:1 (27.) stand. Erst danach besannen sich die Wissinger etwas auf die Offensive. In der 33. Minute erzielte David Hamm auf Querpass von Philipp Brüggemann den Ausgleich. Und noch vor der Pause wurden zwei 100%ige Chancen zur Führung ausgelassen. Das hätte den Spielverlauf sicherlich auf den Kopf gestellt.

Nach der Halbzeitansprache dauerte es nur zwei Minuten bis zum erneuten Rückstand : Wieder einmal agierte die Defensive in der Rückwärtsbewegung zu langsam und war bei drei Quer- und Steilpässen völlig überfordert. In der 63. Minute war das Spiel beim 1:3 praktisch schon entschieden. Erst danach setzten die Wissinger die Gäste durch schnelles Kombinationsspiel unter Druck. Aber wie so oft fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. In den Schlussminuten erhöhten die Gäste dann noch mit zwei Treffern auf ein viel zu hohes 1:5. 

In den nun noch vier anstehenden Partien vor der Winterpause heißt es nun, sich zu sammeln, neu orientieren und auf die eigentlichen Stärken konzentrieren. Beim nächsten Gegner Borgloh II setzte es im letzten Spiel der letzten Saison eine herbe Schlappe. Anpfiff auf dem Kunstrasen in Borgloh ist am kommenden Samstag (08.11.) um 18:30 Uhr. Samstagabend, Kunstrasen und Flutlicht - alles Voraussetzungen für ein erfolgloses Wissinger Spiel.Dann folgen noch Spiele gegen Gesmold II, Wimmer und Westerhausen von denen im letzten Jahr auch noch zwei Spiele verloren wurden. Desweiteren verlängert sich die Liste der Verletzungsausfälle um mindestens zwei Spieler. Umso bitterer, dass Jannik Happeck sieben Wochen für seine rote Karte gesperrt wurde und damit eine Riesenlücke reisst. Er wird damit auf ein Stufe mit Spuckern und Schlägern gestellt. Wenn er in besagter Szene nicht hochspringt, dann werden ihm durch die beiden gestreckten Beine des Gegenspielers beide Unterschenkel gebrochen. Ihm dann auch noch Vorsatz anzukreiden ist unmöglich. Wie lange fällt man eigentlich mit Schien- und Wadenbeinbruch aus ???

Es spielten: Nils Hocke - Wladimir Masalow, Bene Weinast, Pascal Vaas, Timo Steinmann - David Hamm, Timo Unland, Nils Alemeyer, Tim Warner - Philipp Meinen, Philipp Brüggemann

eingewechselt wurden: Dennis Samoray, Timo Bettler und Nico Reinhold